Völkerverständigung

Projekte

Die S.E.R. Stiftung D fördert Projekte, die sich für die Verständigung und den Frieden zwischen den Kulturen und Glaubensrichtungen einsetzen. 

Jewish-Arab Community Leadership Program, Haifa

Im Rahmen des „Jewish-Arab Community Leadership Program“ der Uni Haifa in Israel erwerben jährlich ca 20 arabische und 20 jüdische Studierende Führungskompetenzen. Theoretische Seminare ergänzen dabei die soziale Projektarbeit an der Hochschule und in umliegenden Gemeinden. Die Stipendiaten organisieren Veranstaltungen, die Studierende ebenso wie Menschen aus den Gemeinden näher zusammenbringen, z.B. Round-Table-Gespräche, Filmvorführungen, Tanz- und Musikveranstaltungen. www.uni-haifa.de

Kloster Mor Gabriel, Tur Abdin, Türkei

Im Kloster Mor Gabriel leben ca. 40 Klosterschüler und werden in ihrer syrisch- orthodoxen Kultur und Religion unterrichtet; die Gesänge der Liturgie sind Aramäisch geprägt. Die orientalischen Christen suchen ein friedliches Zusammenleben im Alltag mit den Muslimen. Die S.E.R. Stiftung D unterstützt die Schule des Klosters. www.morgabriel.org (engl)

Neve Shalom / Wahat al Salam, Israel

NS / WS ist ein Dorf in der Nähe von Latroun, das von jüdischen und arabischen Bewohnern, von Christen, Juden und Moslems gemeinsam aufgebaut und bewohnt wird. Das Dorf ist über die Grenzen Israels hinaus bekannt als ein Beispiel, wie Gleichberechtigung verschiedener Religionen und Kulturen in Würde gelebt werden kann. Das Dorf hat eine eigene Friedensschule, eine binationale, bilinguale Dorfschule, einen Jugendclub, ein Haus der Stille und ein Gästehaus. www.nswas.org

Verein AMAHORO, Zuzwil, Schweiz

Frauen – eine Hommage an die Vergessenen: Dieses Buchprojekt von Christine Ntahé, eine der 1000 Friedensfrauen aus Burundi, erzählt die Geschichten mutiger Frauen. Der Bürgerkrieg in Burundi machte sie zu Witwen, Verfolgten und Alleinerziehenden. Die Geschichten zeigen, wie jede Frau ihren Weg der Versöhnung geht, um sich der jeweils anderen Ethnie (Hutu oder Tutsi) wieder anzunähern.  Nach Veröffentlichung ist eine Lesereise der Autorin durch das Land geplant.